8 Monate im Alleingang. 2 Wochen zu einer Website, die begeistert.
Der Website-Sprint
Projekt auf einen Blick
Mit the chords between unterstützt Megan McHaney Impact-Organisationen mit Team-Coaching und Projektmanagement. In ihrer Arbeit dreht sich alles darum, was zwischen Menschen passiert.
Megan hatte bereits großartige Ergebnisse aus früheren Projekten. Was fehlte, war eine Website um ihre Expertise zu zeigen. Acht Monate lang hatte sie es selbst versucht; mit KI und Hilfe einer Freundin gab es zwei Entwürfe, aber nichts passte wirklich.
In zwei Wochen haben wir das gedreht: Ihre neue Website mit Portfolio ist nun nicht einfach nur online, sondern zeigt klar, wer sie ist und wofür ihr Business steht.
Zur Website: thechordsbetween.co.uk
Unser Fokus
- Klare Texte statt KI-Geschwafel
- Eine einfach zu pflegende One-Page-Website
- Ein Online-Portfolio ihrer Kundenprojekte
- Ein Branding, das sie auch für Social Media nutzen kann
Darauf kann Megan stolz sein
Klingt nach dem, was du brauchst?
Schau dir den Website-Sprint an. Es ist perfekt, um deine erste Website online zu bringen. Enthalten sind:
Vorher: Viel probiert, nie fertig geworden
Megan wollte neue Kund*innen im Ausland gewinnen und dafür eine richtige Onlinepräsenz haben (nicht nur ihr LinkedIn-Profil). Aber kein Versuch, eine Website zu erstellen, hatte bisher zum Erfolg geführt.
Mit einer Text- und Strukturvorlage aus einem meiner Workshops hatte sie selbst solide Texte geschrieben, sie auf einer Notion-Seite veröffentlicht und mit echten Kund*innen getestet. Deren Urteil: Die Texte sind gut, aber Notion wirkt unprofessionell. Sie brauchte eine echte Website.
Das hatte sie bisher probiert:
- Claude KI für die Texte. Sie gab ihre Entwürfe der KI, um weniger Arbeit zu haben. Kund*innen sagten ihr, dass ihre selbst geschriebenen Notion-Texte viel besser waren als die KI-„Verbesserungen“.
- Claude KI fürs Design. Die KI bot an, die Website gleich mit zu ‚designen‘. Aus dem One-Pager wurde eine mehrseitige Textwüste mit generischem Look und ohne jegliche Bilder oder Grafiken.
- Canva und Squarespace für eine echte Website. Die Canva-KI lieferte ein Logo, ihre Freundin die Squarespace-Erfahrung. Heraus kam nichts Brauchbares.
Keiner der Versuche endete in einer Live-Website. Und gerade der Einsatz von KI war für Megan eher Fluch als Segen. Denn in ihrer Arbeit geht es um Menschen. Und eine Website, die nach Maschine aussieht und klingt, kommuniziert das Gegenteil von dem, wofür Megan steht.
KI kann Worte produzieren. Eine Freundin kann dir ein Tool zeigen. Aber beide können nicht entscheiden, was wirklich wichtig ist oder dir helfen, dass dein Online-Auftritt nach dir klingt und aussieht. Das war die Erkenntnis, die Megan hatte, als sie zu mir kam.
Nachher: Was mit Hilfe vom Profi in 2 Wochen möglich ist
Freund*innen, Tutorials und KI-Tools sind super für einen Anfang. Die Zusammenarbeit mit einer Expertin ist etwas ganz Anderes: Du hast jemanden, der dir hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Und das Know-how mitbringt, damit deine Website und dein Branding nach dir klingen und aussehen. Hier zeigen sich diese Unterschiede in Megans Website.
Texte: Von der Textwüste zu einer Website, die man gerne liest
Ich bat Megan sowohl um ihre KI-Texte als auch die frühere handgeschriebene Version mit Markierungen, was ihre Kund*innen gelobt hatten.
Mit ihren Worten und meiner bewährten Struktur hatten wir in nur 2 Tagen mit nur einem Entwurf und minimalen Korrekturen Texte, die passten:
Ich liebe das alles. Vielen, vielen Dank, Stefanie!!!
Das Ergebnis ist eine One-Page-Website, die führt statt zu überfordern:
- Eine klare Botschaft statt Geschwafel. Jeder Abschnitt hat eine Aufgabe, in klarer Sprache, damit auch eine Teamleitung im Stress schnell das findet, was sie sucht.
- Ihre Stimme statt der einer Maschine. Wir haben behalten, was nach ihr klang und bei echten Menschen ankam, und ein paar Highlights hervorgehoben, die die KI im Fließtext vergraben hatte.
- Luft zum Atmen statt Textwüste. Klare Abschnitte und passende Bilder, mit ihren Kundenprojekten und Testimonials als Beleg, damit man sich auf einen Blick zurechtfindet.
Der wahre Test für gute Texte ist, ob andere sie verstehen. Als Megan die fertige Website ihren Kolleg*innen zeigte, taten sie es, sofort:
Ich liebe, wie klar alles ist, wie man mit dir arbeitet, dein Prozess (in groben Zügen) und all die Erfahrung und der Wert, den du mitbringst. Ich speichere mir deine Website als Inspiration für mich selbst!
LOVE LOVE LOVE! Vor allem die Headline „I’m helping teams work with each other, not alongside each other“. Du hast wunderbar auf den Punkt gebracht, wobei du Menschen hilfst.
Sieht richtig gut aus, so einfach zu navigieren und man sieht sofort, wie man mit dir arbeitet.
Branding: Was KI nicht begreift
Claude nutzte überall harte Kanten und strenge Linien, was überhaupt nicht zu Megan und ihrer Arbeit passt: nahbar und auf Menschen ausgerichtet. Sie erwähnte außerdem, dass sie Ruhe und Struktur in ein Team bringt – ihr Branding sollte genau das zeigen.
Also entwarf ich eine visuelle Identität mit mehr Rundungen: kreisförmige Bilder, weiche Ecken, Kreise und Ovale als Akzente, nichts mit harten Kanten. Alles ist eher zurückhaltend, damit die Seite keine Unruhe ausstrahlt.
Megan sagte zum ersten Entwurf, er fühle sich genau so an, wie sie sich selbst und ihre Marke sieht. Sie erzählte sogar, dass eine Innenarchitektin, mit der sie arbeitet, für den Umbau ihres Badezimmers dasselbe Muster vorgeschlagen hatte: lieber rund als eckig.
Dieses Gespür für einen Menschen ist der Teil, den KI nie begreifen wird, und genau das lässt eine Designerin aus Fleisch und Blut zur richtigen Form greifen.
Optik: Ein Tippfehler, der zum Markenzeichen wurde
Als Megan ihre Domain kaufte, hatte sie ‚chords‘ geschrieben, die musikalische Variante (Akkorde), statt ‚cords‘ (Schnüre, Verbindungen). Ein Versehen, aber ihre Leute liebten es. Wir fanden beide die Idee toll, mit diesem Musik-Thema zu spielen, waren uns aber einig: es sollte dezent genug sein, dass es den meisten Besucher*innen nicht sofort auffällt.
Schau dir ihre Website an und sieh, ob du die Musik-Motive entdeckst.
Hier die Auflösung, zusammen mit den übrigen Design-Entscheidungen:
- Das Logo entstammt einem Akkord. Ich habe einen Akkord auf zwei sich überlappende Noten reduziert. Das ist deutlich einfacher und funktioniert auch in kleinen Dimensionen. Die Überschneidung der Noten ist in Orange hervorgehoben, um den Blick auf den Raum dazwischen zu lenken, denn Megans Arbeit passiert im Raum zwischen Menschen.
- Eine Wellenlinie erzählt eine Geschichte. Die Trennlinie zwischen den Abschnitten beginnt hektisch und findet zu einem ruhigen Rhythmus, ein Bild dafür, wie Megan Teams vom Dauer-Krisenmodus zu einem gesunden Tempo führt.
- Noten dort, wo Aufmerksamkeit zählt. Die Notenform taucht auf der Seite immer wieder auf, um den Blick auf das Wesentliche zu lenken, etwa bei den Zitaten, in denen sich Leser*innen wiedererkennen, oder bei den Markierungen von Megans dreistufigem Prozess.
- Farben, nur leicht angepasst. Ein typischer Designer-Reflex ist, eine eigene kreative Farbpalette zu entwickeln. Megan mochte die Palette aus ihrem Canva-Logo und der Claude-Website, also habe ich sie behalten und nur kleine Anpassungen gemacht, damit Text auf jedem Hintergrund gut lesbar bleibt.
- Schriften mit Charakter und Lesbarkeit. Claude hatte zur langweiligen Standard-Kombi gegriffen, die man überall sieht: Playfair Display und DM Sans. Display-Schriften sind in kleinen Größen schwer lesbar, also habe ich auf Literata gewechselt, kombiniert mit Atkinson Hyperlegible Next. Das Ergebnis erleichtert das Lesen und insbesondere die Kursivschrift mit markanten, eher aufrechten Buchstaben bringt Charakter statt Einheitsbrei.
Das Branding-Fundament habe ich für Megan dokumentiert, damit sie es auch auf anderen Kanälen nutzen kann, nicht nur auf ihrer Website.
Umsetzung: Eine Website, die ihr gehört und mitwächst
Monatelang hieß es Tutorials schauen und eine Freundin um Hilfe bitten, um voranzukommen. Das hatte nun ein Ende:
Megan hat Videos und Handouts bekommen, damit sie weiß, wie sie ihre Website pflegen und ändern kann. Der One-Pager lässt sich viel einfacher anpassen als eine komplexe Website und steht dennoch auf einem soliden Fundament, damit die Onlinepräsenz wachsen kann, wenn es so weit ist.
Warum diese Website funktioniert: Warum ein One-pager hier Sinn ergibt
KI ist richtig gut darin, mehr zu produzieren. Du fängst mit einer Startseite an, dann kommt eine Angebotsseite dazu. Dann denkst du: Das zweite Angebot braucht auch eine. Und eine Über-mich-Seite, die alles zusammenhält. Und so weiter. Niemand in dieser Schleife fragt, ob die Seiten ihren Platz überhaupt verdienen.
Für ein Solo-Business, das sich noch sortiert, empfehle ich bewusst eine One-Page-Website:
- Sie ist schnell angepasst, wenn sich dein Angebot ändert.
- Sie zwingt zu einer klaren Botschaft statt zu fünf vagen.
- Und sie wird fertig. Das zählt mehr als alles andere, wenn du sie nebenbei zur echten Kundenarbeit baust.
Später kann die Website auf mehrere Seiten wachsen, und die meisten Unternehmen brauchen das irgendwann. Es kommt auf die Reihenfolge an: erst eine Seite, die funktioniert. Weitere Seiten dann, wenn sie eine konkrete Aufgabe haben.
Wenn auch du eine richtige Onlinepräsenz brauchst und nicht nebenbei noch Texter*in und Designer*in in Teilzeit werden willst, dann ist der Website-Sprint genau das Richtige für dich.
Eine fokussierte Woche, eine klare One-Page-Website und eine Marke, die unverkennbar deine ist.