Schluss mit dem Kartenhaus: So bekam Nicole ihre Website zurück
Solopreneur Website
Projekt auf einen Blick
Nicole König ist Gründerin von EcoQuent, einer nachhaltigen Marketingberatung für NGOs, Non-Profits und grünherzige Unternehmer*innen. Eine Webdesignerin hatte ihre WordPress-Seite auf Nachhaltigkeit getrimmt, aber danach traute sich Nicole nicht mehr, irgendetwas an der eigenen Seite zu ändern.
Ich habe aufgeräumt und die Seite auf solides, nachhaltiges Hosting umgezogen.
Zur Website: ecoquent.de
Unser Fokus
- Umzug auf nachhaltiges Managed WordPress Hosting bei Raidboxes
- Überflüssige Plugins entfernt und durch schlankere Alternativen ersetzt
- Datenbank- und Datei-Cleanup
- Sicherheit, Performance und Nachhaltigkeit über Managed Hosting statt Plugins
- Kleine Design-Korrekturen: Abstände, Buttons, Lesbarkeit, Header und Footer
Das gibt Nicole ein gutes Gefühl
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Der Anfang: Wo wir gestartet sind
Nicoles Website war nicht kaputt und sieht gut aus. Sogar das CO₂-Rating war ordentlich. Aber hinter den Kulissen sah es ganz anders aus.
Eine Webdesignerin hatte die Seite auf Nachhaltigkeit umgebaut. Und dabei 11 Plugins installiert, einen zweiten Page Builder (für einen einzigen Button?!) und jede Menge Altlasten in der Datenbank hinterlassen: Reste von deinstallierten Plugins und eine Website-Kopie, die nichts in der Produktivdatenbank verloren hatte.
Ihre Website:
- verschickte tägliche Sicherheitsmails, die Nicole nervös machten
- brauchte ständig Updates für all die Plugins
- machte es wirklich schwer, einfach mal einen neuen Blogbeitrag zu posten
- war durch Datenmüll ganze 4 GB groß
Nicole brauchte kein Redesign. Sie brauchte jemanden, der Ordnung reinbringt und das Vertrauen in ihre Website wiederherstellt.
Eine gemeinsame Bekannte hat uns zusammengebracht. Ich war eigentlich auf der Suche nach ehrlichen Geschichten über nachhaltiges Webdesign, das schiefgelaufen ist. Aber mein Ansatz hat Nicole überzeugt, dass ich die Richtige für ihre Seite bin.
Der Prozess: Zurück zum Wesentlichen
Was sich für Nicole geändert hat
Von außen sieht die Website fast gleich aus. Genau das war das Ziel.
Es ging nicht um einen neuen Look. Es ging darum, alles wegzuräumen, was Nicole davon abhielt, ihre Website ohne Sorgen zu nutzen.
Keine Sicherheitspanik mehr. Die täglichen Alarmmails sind weg. Nicht weil wir Sicherheit ignorieren, sondern weil das jetzt auf Hosting-Ebene richtig gelöst ist. Leise und zuverlässig.
Eine Website, die sie selbst pflegen kann. Bilder lassen sich einfach austauschen. Das macht den Umgang mit der Website leichter statt nervenaufreibend.
Kleine, aber gezielte Korrekturen an Abständen, Buttons, Header und Footer machen die Seite stimmiger. Die Schrift läuft jetzt in „Regular“ statt „Light“, damit sie leichter zu lesen ist.
Was unter der Haube passiert ist
Wenn du wissen willst, was „eine WordPress-Website aufräumen“ konkret heißt: Dieser Abschnitt ist für dich. Alle anderen können direkt zu den Ergebnissen springen.
Hier die nerdigen Details lesen
Plugin-Kur: von 11 auf 4. Sieben Plugins habe ich komplett entfernt. Drei durch leichtere (und weniger aufdringliche) Alternativen ersetzt. Im alten Setup steckte ein zweiter Page Builder, installiert für einen einzigen Button. Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Datenbank-Cleanup: 75% gelöscht. Die Datenbank war vollgestopft mit Tabellen von deinstallierten Plugins und einer kompletten Staging-Website, die in der Produktivdatenbank lebte. Nach dem Aufräumen waren rund 75% der Daten weg.
Dateigröße: von 4 GB auf 1 GB. Ohne den Plugin- und Daten-Ballast schrumpfte die Installation auf ein Viertel der Größe.
Sicherheit ohne Lärm. Statt mehrerer Sicherheits-Plugins nutzen wir jetzt die integrierte Firewall von Raidboxes, Security Header und wp-config-Härtung. Fünf Zeilen Code und ein paar Toggles statt mehrerer schwerer Plugins (und täglicher Alarmmails).
Performance und Nachhaltigkeit eingebaut. Mit font subsetting habe ich die Schriftdateien verkleinert, um die Performance zu verbessern. Statt der leichten kommt jetzt die reguläre Schriftstärke zum Einsatz, für bessere Lesbarkeit. Caching und Performance-Optimierung laufen auf Hosting-Ebene, statt über Plugins. Das Ergebnis: eine schnellere, leichtere, wirklich nachhaltige Website.
Ergebnisse und Wirkung
Warum dieses Projekt wichtig ist
So wie Nicole geht es vielen. Ein gut gemeintes Redesign, das alles komplizierter macht statt einfacher. Ein „nachhaltiges“ Setup, das alles andere als nachhaltig ist. Und am Ende traut man sich mehr an die eigene Seite.
Manchmal muss es kein großer Relaunch sein, sondern ein paar Änderungen, damit jemand die eigene Website wieder anfassen will.
- 57% weniger CO₂ pro Seitenaufruf, von 0,07g auf 0,03g
- Doppelt so schnell, Ladezeit von 2,9 auf 1,4 Sekunden
- 75% weniger Datenbank-Ballast, Jahre an digitalem Müll beseitigt
- Null Alarmmails, weil Sicherheit eingebaut ist statt draufgeschraubt
Damit steht das Fundament. Nicole arbeitet gerade mit einer Markendesignerin an einem Marken-Refresh, dem auch ein Website-Redesign folgt. Das geht jetzt leichter, weil die technische Basis stimmt. Schluss mit dem Kartenhaus.
Ist auf deiner Website auch Chaos?
Die Wahrheit: Nicht jede chaotische Website lässt sich in einer Woche günstig aufräumen. Nicoles Glück war, dass ihre Seite bereits mit WordPress und Kadence Pro gebaut war, einem starken Fundament.
Die meisten meiner Kund\*innen wechseln von anderen WordPress-Pagebuildern oder sogar von Plattformen wie Wix und Squarespace.
Aber bei jedem reLaunch (mit Strategie, Branding und Umsetzung) sorge ich dafür, dass deine Website auf denselben starken technischen Grundlagen steht wie Nicoles.
Diese Fallstudie zeigt einmal mehr: WordPress ist nicht das Problem. Das Setup ist es.
Mehr darüber, was ein gutes Website-Setup ausmacht, findest du in meinem Blog (auf Englisch).